Montag, 5. November 2007

Phitsanulok (3. November)

Phitsanulok wird von Touristen vornehmlich als Ausgangsbasis fuer die Besichtigung des 60km westlich gelegenen Sukhothai missbraucht. Auch ich habe das so gemacht, mir die Stadt aber auch mal einen halben Tag angeschaut. Meiner Meinung nach hat sie nicht besonders viel zu bieten.


Koenig Naresuans Schrein


Buddha-Figur im Wat Ratcha Burana


Ebenfalls im Wat Ratcha Burana


Versammlungshalle im Wat Ratcha Burana


Und mal was ganz verruecktes: eine normale Strassenszene

Das Wat Yai ist hier in Phitsanulok fuer glaeubige Buddhisten das Highlight, wie man sieht gefiel mir das Wat Ratcha Burana unter fotogenen Aspekten jedoch deutlich besser.

Donnerstag, 1. November 2007

Ayutthaya - Wat Ratburana, Wat Phra Mahathat (1. November)




Haupt-Prang von Wat Ratburana (endlich mal begehbar!)


Prangs im Wat Phra Mahathat


Und der Herr leuchte Ayutthaya...


Wer es beim letzten Portrait noch nicht erspaeht hat: die Maehne ist ab! (Fuer 1,20 Euro in Bangkok.)


Ein von Wurzeln umwachsener Buddha-Kopf

Morgen geht es nach dieser Wat-Wanderung (Haha, Wat 'n Kalauer!) weiter nach Phitsanulok und von dort als Tagesausflug nach Sukothai, der dritten Thai-Hauptstadt (vor Ayutthaya).

Ayutthaya - Wat Phra Si Sanphet, Wat Chettharam (1. November)


im Wat Phra Si Sanphet


Diese Thai-Damen, die trotz ihrer Sonnenschutzkleidung, die jeden Europaer eingehen liesse, nicht besonders hellhaeutig waren (man kann es ja mal versuchen...), waren damit beschaeftigt, das Gruenzeug aus dem Mauerwerk zu kratzen. (Juhu, ich kann noch unverstaendlich lange Saetze basteln und wurde durch die MAgister-Arbeit nicht kuriert!)


Wat Phra Si Sanphet wurde im 18. Jh. im Krieg mit Burma zerstoert. Die Spuren sieht man noch heute.


Wat Chettharam - noch ein riesiger liegender Buddha (Fusshoehe ca. 3 m)

Ayutthaya - Wat Phra Ram, Wihaan Phra Mongkhon Bophit (1. November)

Heute begab ich mich dann zu Fuss auf den Weg, um die Tempel der Insel zu erkunden. Nach sieben Stunden hatte ich fast alle gesehen und begab mich leicht erschoepft zurueck in mein Hotel. Wegen der Masse der heute geschossenen Bilder gibt es drei Eintraege. Da freuen sich alle Leser, nicht nur der Rosicki!


Haupt-Prang des Wat Phra Ram (im Vordergrund ein Lotus-See)


ein Terrakotta-Loewe im Wat Phra Ram


Wihaan Phra Mongkhon Bophit, darin u.a. ein riesiger sitzender Gold-Buddha


Buddha mit Goldflitter beklebt


zwei kleine und ein sehr grosser Buddha

Ayutthaya - Bootstour (31. Oktober)

Gestern begab ich mich also zum Bahnhof und erwarb fuer 15 Baht, also 30 Euro-Cent, eine Zugfahrkarte ins 40 km entfernte Ayutthaya. Dies war die Hauptstadt des Thai-Koenigreichs, bevor sie in die Naehe Bangkoks verlegt wurde. Von einer strategisch so wertvollen Stadt kann man eigentlich nur traeumen. Hier fliessen drei grosse Fluesse zusammen und bilden eine Insel, auf der die Stadt gebaut wurde. Durch die fantastischen Wasserwege wurde natuerlich auch der Handel enorm gefoerdert, so dass die Stadt besonders prosperierte. Das Ergebnis sind Tempel und Ruinen, wohin man auch schaut. Am ersten Nachmittag begab ich mich sofort auf eine Bootstour, um die Tempel zu sehen, die sich nicht auf der Insel befinden.




Glocken im Wat Phanan Choeng


Glaeubige fuettert Fische. (SPIEGEL-Bildunterschrift)


ein Gong im Wat Phutthaisawan


Wat Chaiwatthanaram (leider, wie zu sehen, wegen Hochwasser gesperrt)

Bangkok - Wat Pho (30. Oktober)

Ganz in der Naehe des Grand Palace befindet sich ein weiterer beeindruckender Tempel: Wat Pho, der Tempel des liegenden Buddha. Ein Tempel besteht uebrigens im Normalfall aus etlichen Gebaeuden und Gebilden. Und in einem Tempel, der auf deutsch oder englisch Tempel des XXX Buddha heisst, kann man trotzdem sicher sein, dass sich dort auch etliche andere Buddha-Figuren befinden.


Wat Pho von der Strasse aus


der liegende Buddha - was 'n Apparat!


Buddha als Revoluzzer - obwohl, vielleicht darf er ja.


Moenche beim Singen


einige Chedi

Bangkok - Grand Palace und Wat Phra Kaew (30. Oktober)

Auch wenn es noch nicht "naechste Woche" ist, so ist es aber immerhin doch schon naechster Monat. In gewisser Weise schreibe ich also spaeter, als angekuendigt. Nach zwei Staedten und 300 Fotos sah ich mich gezwungen, diese in den Weiten des Internet zu sichern. (In Australien habe ich insgesamt 120 Fotos gemacht.)

Wenn man aus einem nicht-tropischen Land nach Thailand fliegt, wird man, sobald man den Flughafen verlaesst, mit einem Schlag ins Gesicht begruesst. Moeglicherweise will sich die Luft damit nur dafuer revanchieren, dass man sich zum Atmen ein kleines Stueckchen aus ihr herausgebissen hat und fortan dauerhaft an ihr herumknabbern wird. Inzwischen habe ich mich einigermassen akklimatisiert und kann wieder den ganzen Tag herumlaufen.

Bangkok ist nicht nur ein stinkender Moloch, in dem weiss- oder grauhaarige Westler mit blutjungen Thai-Maedchen haendchenhaltend im Hotelzimmer verschwinden. Nein, auch hier gibt es jede Menge Kultur! Dennoch bin ich nach zwei Naechten wieder geflohen, werde aber zum Ende meiner Reise noch einmal fuer eine Nacht zurueckkehren. Bei meinen Bildern (und nicht nur da!) habe ich mich mehr auf die Tempel und Palaeste als die Freier und Prostituierten konzentriert. Zunaechst besuchte ich den Grand Palace mit dazugehoerigem Wat (Tempel/Kloster).


zwei bescheidene Waechterfiguren


Wat Phra Kaew oder Temple of the Emerald Buddha (der eigentlich aus Jade besteht)


In einem Rundgang um den Tempel wird das Ramakien in eindrucksvollen Bildern erzaehlt.


Grand Palace