Zunaechst muss der Gewinner meines letzten Gewinnspiels bekannt gegeben werden: F. Rosicki. Herzlichen Glueckwunsch, dies war ihr Preis. (Hast wohl mit einem D6 von Olli gewuerfelt, wie?)
Fotos gibt es heute mal keine. Sitze hier naemlich gerade an einem PC ohne USB-Anschmuss, dafuer ist er kostenlos. Er steht uebrigens im Hostel Inn in Puerto Iguazu, Argentinien. Daher fuehle ich mich dazu bemuessigt, ein kuzes, ganz persoenliches Fazit abzugeben zu Brasilien und Rio de Janiero.
Rio:
War super. Ich danke meinem geduldigen und spendablen Gastgeber Stefan fuer eine tolle Woche. Und das, obwohl nach meinen Erfahrungen in Rio durchschnittliche Temperaturen weit unter 20 Grad Celsius mit Nieselregen herrschen und zu allem Ueberfluss auch noch keine Museen offen haben (wegen Streiks). Trotzdem hat es mir sehr viel Spass gemacht und mein Schein-Tinitus von der Funk-Party ist inzwischen auch wieder weg.
Die tollste Gestalt der Reise war bisher Tobias. ein voellig abgewrackter, brasilianischer Schlagerstar der 70er (zumindest ist das Stefans und meine Vermutung), der auf dem sogenannten Nordost-Markt eine Caipirinha-Show macht. Das bedeutet er brabbelt ununterbrochen in ein Mikro (Allegria, allegria. Il festa continua.). Sobald jemand einen Caipirinha bestellt mixt er diesen ganz famos und virtuos mit zwei Glaesern, nicht jedoch, ohne vorher beim Einschenken 1. in eine Trillerpfeife zu floeten und 2. aufgrund gesteigerten Alkoholkonsums (daher wohl auch sein irrer Blick) etwa die Haelfte daneben zu kippen. Bitte, mach ein Foto, Stefan!!!
Der Verkehr ist irrsinnig. Und das gilt auch hauptsaechlich fuer Rio, Belo Horizonte war dagegen zivilisiert. Alle fahren wie sie wollen, bezeichnend war wohl, der zweite Abend, als uns ein Auto ohne Licht beim Strasse ueberqueren gefaehredete: es war die Polizei.
Sicherheit: Ich liess schon die gesamte Zeit erhoehte Aufmerksamkeit walten, aber es ist nichts passiert. Dafuer hoerte ich zum ersten Mal seit ueber sechs Jahren mal wieder Schuesse und zwar in der Naehe der Kathedrale im Zentrum Rios. War aber wohl auch die Polizei mit Warnschuessen.
Essen: Man sollte eher sagen Fressen. Die Brasilianer essen schnell und in Massen, nicht in Massen (wo ist das sz!? Ihr wisst, was ich meine.). Kilo-Restaurants, Churrascarias, etc. gibt es an jeder Ecke.
Nach Rio bin Samstag auf Montag 6 Stunden nach Ouro Preto gefahren, dort war ich dann eineinhalb Tage, bin dann 2 Stunden nach Belo Horizonte gefahren, habe dort uebernachtet, um am naechsten Morgen zur 24-Stunden Fahrt nach Foz du Iguacu aufzubrechen. Auf der brasilianischen Seite habe ich mir heute die Wasserfaelle angeguckt und einen Vogelpark. Hier, also auf der argentinischen Seite, werde ich nun bis Samstag bleiben und dann 20 Stunden nach Buenos Aires fahren.
In Brasilien habe ich im Bus bisher keinmal etwas zu trinken oder essen gereicht bekommen, ich hoffe, das aendert sich in Argentinien. Jede Menge Fotos werden nachgereicht!
Freitag, 3. August 2007
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4 Kommentare:
"mit ein paar bier ist halt besser zählen." - ich
hmm...ewig auf flüge warten...riesige jesusstatuen...berge aus zucker...ein zoo mit ganzen 10 tieren...besoffene, abgewrackte cocktail-mixer...verkehrsgefährdende polizei...schüsse in der nacht...jetzt habe ich auch richtig lust bekommen, mal wieder in den urlaub zu fahren. sowas tolles bekommt man hier in bonn leider nicht geboten. ich beneide dich so !
:)
Wemmser! Oh mann, hättest du mal besser deine Eisenstollen mitgenommen. Zur Selbstverteidigung. Aber jetzt bist du ja im bekanntermaßen friedlichen Argentinien. Pass nur auf, dass die sich nicht nach Schlusspfiff doch noch pruegeln wollen. Ich freue mich schon auf den Bericht von deiner erste Assado! Da wird dann ein GANZES Rind weggegrillt. Hammer!
News von hier:
- Leverkusen hat sich von St.Pauli aus dem Pokal ficken lassen
- deine Eintracht tritt gleich gegen Union Berlin an. Das musste selbst fuer euch machbar sein
- Ballack geht evtl zu Real
Hau rein!
Nachtrag:
Eintracht hat 4:1 gewonnen. Drei Tore Meier, eins der Grieche.
Hi Janusch,
das Foto mache ich, versprochen. Übrigens hat selbst Josianne (Favelabewohnerin und eingefleischter Funk-Party-Fan), dass die Party VERDAMMT laut war. Und noch etwas Klugscheissen zum Schluss: Es heist: "Alegria, alegria e a festa continua."
In diesem Sinne Prost!
Stefan
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